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Russlands Verteidigungsministerium: Sturmverbände in Artjomowsk rücken vor

Russlands Verteidigungsministerium: Sturmverbände in Artjomowsk rücken vor

Quelle: Sputnik Flaggen Russlands und der Wagner-Gruppe auf einem Gebäude im Westen der Stadt Artjomowsk, Aufnahme vom 24. April.

Im Westen der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) rücken die russischen Sturmverbände mit Unterstützung von Luftlandetruppen weiterhin vor. Dies verkündete das russische Verteidigungsministerium in seinem täglichen Frontbericht vom 5. Mai. Der Sprecher der Behörde, Generalleutnant Igor Konaschenkow, erklärte hierzu:

“Am Donezker Frontabschnitt setzten die Sturmverbände weiterhin offensive Aktionen im westlichen Teil der Stadt Artjomowsk fort. Dabei wurden sie von Luftlandetruppen unterstützt, die den Gegner an den Flanken banden.”

Konaschenkow fügte hinzu, dass eine Brücke bei der Stadt Tschassow Jar zerstört worden sei, die vom ukrainischen Militär für den Transport von Nachschub und Verstärkungen nach Artjomowsk genutzt wurde.

Prigoschin: Wagner-Gruppe verlässt Artjomowsk am 10. Mai

Prigoschin: Wagner-Gruppe verlässt Artjomowsk am 10. Mai

Prigoschin: Wagner-Gruppe verlässt Artjomowsk am 10. Mai

Zuvor hatte der Gründer des privaten Militärunternehmens Wagner, Jewgeni Prigoschin, einen Rückzug seiner Kämpfer aus Artjomowsk zum 10. Mai öffentlich angekündigt. Er begründete dies mit den ausbleibenden Munitionslieferungen für seine Gruppe, was wiederum hohe Verluste verursache.

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gab keinen Kommentar zu Prigoschins Ankündigung ab. Auf die Frage nach einer Reaktion auf die Ansprache des Wagner-Chefs antwortete Peskow:

“Natürlich haben wir das in den Medien gesehen, doch ich kann es nicht kommentieren, denn es betrifft den Verlauf der speziellen Militäroperation.”

Prigoschin hatte bereits in den vergangenen Monaten über unzureichende Munitionslieferungen an seine Verbände geklagt. Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu versicherte dagegen während einer Konferenz am 2. Mai, dass die Streitkräfte genügend Munition erhalten würden und kündigte weitere Produktionssteigerungen der Munition an.

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