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Philippinen und USA führen große gemeinsame Militärübung durch

Philippinen und USA führen große gemeinsame Militärübung durch

Quelle: www.globallookpress.com © Rouelle Umali/xinhuaArchivbild

Die Philippinen und die Vereinigten Staaten haben am Montag eine groß angelegte jährliche gemeinsame Militärübung in dem südostasiatischen Land begonnen, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

An der Übung mit dem Namen Balikatan 2022 nehmen 3.800 philippinische und 5.100 US-amerikanische Militärangehörige sowie Beobachter verschiedener Streitkräfte der Region teil. Balikatan 2022 ist die größte gemeinsame Übung der Philippinen und der USA seit dem Jahr 2015. Sie wird voraussichtlich im Zeitraum vom 28. März bis zum 8. April auf der philippinischen Hauptinsel Luzon stattfinden.

Bruchlandung einer F-35 auf US-Flugzeugträger im Südchinesischen Meer – sieben Verletzte

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Nach Angaben des philippinischen Militärs liegen die Schwerpunkte der Übungen auf maritimer Sicherheit, amphibischen Einsätzen, Schießübungen, Einsätzen in Städten, Luftoperationen, Terrorismusbekämpfung sowie humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe”.

Dazu gehöre auch eine Gefechtsstandübung, bei der die Fähigkeit der beiden Streitkräfte zur Planung, Führung und Kommunikation in einer simulierten Umgebung getestet werden soll.

Balikatan, ein Ausdruck aus der philippinischen Nationalsprache Tagalog für “Schulter an Schulter”, ist die umfassendste von mehreren regelmäßigen gemeinsamen Militärübungen der Philippinen und der USA. Das sogenannte Visiting Forces Agreement (VFA) gibt US-Truppen eine rechtliche Grundlage für den Aufenthalt in dem südostasiatischen Land für bilaterale Übungen und regelt die Befugnisse der US-Streitkräfte.

Einige philippinische Politiker brachten jedoch ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass die groß angelegte Militärübung die regionale Sicherheit gefährden könnte.

Der Präsidentschaftskandidat und Gewerkschaftsführer Ka Leody de Guzman sagte, er fühle sich bei der Balikatan-Militärübung “unwohl” und bezeichnete sie als “provokativ”.

Er sagte, die Philippinen sollten eine unabhängige Außenpolitik verfolgen und betonte, das Land dürfe kein “Spielball” sein.

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