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Containerumschlag im Hamburger Hafen bricht ein

Containerumschlag im Hamburger Hafen bricht ein

Quelle: www.globallookpress.com © Christian Charisius/dpaSymbolbild: Hamburger Hafen

Der für den Hamburger Hafen wichtige Containerumschlag ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesunken. Insgesamt seien von Januar bis Juni 3,8 Millionen Standardcontainer (TEU) über die Kaikanten gegangen, teilte die Hafen Hamburg Marketing am Mittwoch mit. Das entspreche einem Minus von 11,7 Prozent. Beim Stückgutumschlag sei mit 39,2 Millionen Tonnen ein Rückgang von 11,1 Prozent verzeichnet worden. Insgesamt sank der Seegüterumschlag in Hamburg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent auf 58,2 Millionen Tonnen. Die Häfen in Bremen und Bremerhaven schlugen sogar gut 15 Prozent weniger Container um.

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Vor allem der Umschlag mit China – dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner – sei eingebrochen. Dort verzeichnete der Hafen einen Rückgang um 18,8 Prozent auf 1,1 Millionen TEU. “Das macht uns auf jeden Fall Sorgen”, sagte Hafen Hamburg Marketing-Vorstand Axel Mattern. Der Hafen selbst habe allerdings nur wenig Einfluss darauf. Mattern nannte als Gründe für den Rückgang unter anderem die geringere Nachfrage, die Folgen der Corona-Lockdowns und die politische Lage in China.

Ebenfalls bemerkbar mache sich der Einbruch beim Containerumschlag mit Russland, sagte Mattern. Vor Beginn des Kriegs in der Ukraine 2022 war Russland noch Handelspartner Nummer vier mit einer Containerzahl von 79.000 TEU im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. In den ersten sechs Monaten 2023 sank die Containerzahl schließlich auf null. Im ersten Halbjahr 2021 seien es noch 162.000 TEU gewesen.

Leichte Zuwächse gab es lediglich bei den Umschlägen des Hafens mit den USA als zweitwichtigstem Handelspartner. Dort sei die Zahl der umgeschlagenen TEU um 7,4 Prozent auf 313.000 Standardcontainer gestiegen. Ebenfalls Zuwächse gab es den Angaben zufolge unter anderem bei den Handelspartnern Finnland, Großbritannien und Indien.

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