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Dağdelen geht mit grünen “Sofabellizisten” hart ins Gericht

Dağdelen geht mit grünen "Sofabellizisten" hart ins Gericht

Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/M. PopowArchivbild

Die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Sevim Dağdelen hat in einem Video, das sie auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte, scharfe Kritik an dem Kurs der Grünen geäußert. Sie verwies auf Umfragen, denen zufolge die Mehrheit der Deutschen der Meinung ist, dass die antirussischen Sanktionen mehr Schaden in Deutschland anrichten als gegen Russland. Das rufe die “Sofabellizisten” auf den Plan:

“Je lauter die Kritik am irrsinnigen Wirtschaftskrieg und der Ruf nach einem Verhandlungsfrieden in der Ukraine, desto lauter die Hetze der Sofabellizisten.”

Der ehemalige Vorsitzende der Grünen Ralf Fücks, der die im Jahr 2017 von ihm gegründete Denkfabrik “Zentrum Liberale Moderne” anführt, gehöre zu den “schlimmsten Kriegstreibern im Land”, so die Linken-Politikerin:

“Er macht mobil für den ‘Krieg an allen Fronten’ für das Ziel, das schon die Grünen-Außenministerin Baerbock ausgegeben hat: Russland ruinieren.”

Zentrum Liberale Moderne: verzückte Bellizisten mit Staatsförderung

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Dağdelen stellt entsetzt fest, dass, wer vor einer Kriegsverlängerung warne und für eine Verhandlungslösung plädiere, mittlerweile übel als “Unterwerfungspazifist” beschimpft werde. Das sei ebenso “absurd wie unerträglich”. Die “finsteren Gestalten” der grünen Partei würden den Kriegsgegnern, die für eine möglichst schnelle Beendigung des Ukraine-Krieges eintreten statt für seine Verlängerung durch immer neue und umfangreichere Waffenlieferungen, vorwerfen, “Menschenfeinde” zu sein und das “Sterben der Ukrainer” zu befördern, so die Linken-Politikerin.

“In Wahrheit sind sie die Menschenfeinde, diese geistigen Panzerfahrer und grünen Haubitzen-Schützen. Von ihren bequemen Sesseln aus kämpfen sie für ihre antirussische Ideologie bis zum letzten Ukrainer.”

Dağdelen zufolge sei es dagegen längst “Zeit für Diplomatie und einen Verständigungsfrieden mit Russland in der Ukraine”. Man dürfe nicht immer weiter den Krieg nähren.

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