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Folge der Impfung? Drastischer Geburtenrückgang in Deutschland

Folge der Impfung? Drastischer Geburtenrückgang in Deutschland

Quelle: www.globallookpress.com © imago stock&people/Nicht mehr viel los? Kreißsaal in einem Berliner Krankenhaus im Juli 2015

Die Anzahl der Lebendgeburten in Deutschland hat sich in den ersten Monaten des Jahres 2022 offenbar drastisch verringert. Nach noch vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im ersten Quartal des Jahres 164.614 Kinder zur Welt. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2021 verzeichneten die Statistiker 187.543 Lebendgeborene. Das entspricht einem Rückgang von über zwölf Prozent. In den Jahren zuvor waren die Zahlen vergleichsweise stabil.

Studie: BioNTech/Pfizer-Impfung verringert Spermienkonzentration bei Männern

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Besonders drastisch ist die in den Zahlen zu erkennende Entwicklung zwischen Dezember 2021 und Januar 2022. Im Dezember 2021 verzeichneten die Statistiker 67.927 Lebendgeburten – über 7.000 mehr als im Dezember 2020 (60.716). Im Januar 2022 gab es aber nur noch 52.987 Lebendgeborene, knapp 7.000 weniger als ein Jahr zuvor (59.799). Von Dezember 2021 auf Januar 2022 ging die Geburtenzahl um knapp 15.000 zurück.

Der als Kritiker der Corona-Politik bekannte Finanzwissenschaftler Stefan Homburg stellte auf Twitter einen Zusammenhang zwischen dem “beispiellosen Geburtenrückgang” und der sogenannten Corona-Schutzimpfung her. Homburg schrieb: 

“In dieser RKI-Grafik aus dem letzten Wochenbericht markiert der Pfeil die Altersgruppe 18 bis 59 Jahre, die für den Großteil der Geburten verantwortlich ist. Ab Kalenderwoche 2021/17, also rund neun Monate vor dem ersten Quartal 2022, steigt die Kurve steil an.”

Tatsächlich lässt sich der Grafik ein Anstieg der Impfquote in dieser Altersgruppe von etwa drei Prozent im April auf 60 Prozent im August und schließlich etwa 80 Prozent zum Jahresende entnehmen. Sollte dies, wie von Homburg behauptet, tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Impfquote und Lebendgeburten bestätigen, müsste deren Zahl in den kommenden Monaten weiter zurückgehen.

Stefan Homburg war Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover, bis er im Frühjahr 2021 in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurde. Mehrere sogenannte Faktenchecker haben dem Wissenschaftler in der Corona-Krise wiederholt die “Verbreitung von Falschinformationen” unterstellt. 

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