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Medwedew: Keine NATO-Soldaten gefangen nehmen

Medwedew: Keine NATO-Soldaten gefangen nehmen

Quelle: Sputnik © Pawel BednjakowArchivbild: Dmitri Medwedew.

Russlands Ex-Präsident und stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrats Dmitri Medwedew hat sich am Donnerstag zur Möglichkeit einer Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine geäußert. In einem Beitrag im russischen sozialen Netzwerk Vkontakte bezeichnete der Vorsitzende der Partei Einiges Russland westliche Politiker, die eine Entsendung von Truppen in die Ukraine erwägen, auch ohne Pläne, diese bei Kämpfen einzusetzen, in seiner gewohnt polemischen Manier als “komplett durchgedrehte Kreaturen, die die gesamte Welt zum Narren halten”.

Medwedew betonte, dass im Fall einer Stationierung von NATO-Verbänden in der Ukraine diese Truppen in die Kommandostruktur des ukrainischen Militärs integriert und entsprechend Kiews Befehlsgewalt unterstellt sein würden. Er folgerte:

“Für uns werden sie somit zum Teil regulärer Kräfte, die gegen uns kämpfen. Deswegen kann es zu ihnen kein anderes Verhältnis als zu Feinden geben.”

Allerdings würden Kämpfer aus NATO-Staaten weit negativer als reguläre ukrainische Truppen angesehen werden und sollten mit keiner Gnade rechnen, fügte der Politiker hinzu:

“Man wird sich ihnen gegenüber nicht bloß wie zu Feinden verhalten, sondern wie zu Eliteverbänden ähnlich Hitlers SS. Und in Bezug auf diese ausländischen Nissen kann es im Gegensatz zu zwangsrekrutierten unglücklichen Ukrainern nur eine Regel geben: Keine Gefangene machen!”

Medwedew schlug weiter vor, für jeden eliminierten NATO-Soldaten “maximale Prämien” auszuzahlen und ihre Leichen nicht an die Heimatländer zu übergeben.

Zuvor hatte der französische Präsident Macron mit der Aussage, dass “alle Optionen möglich” seien, eine Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine in Erwägung gezogen. Russlands Präsident Wladimir Putin warnte, dass eine Stationierung von NATO-Truppen auf dem ukrainischen Gebiet die Allianz an den Rand eines vollwertigen Konflikts mit Russland und die Welt “einem dritten Weltkrieg einen Schritt näher” bringen würde.

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