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NATO: Schwedens militärische Integration soll bald abgeschlossen sein

NATO: Schwedens militärische Integration soll bald abgeschlossen sein

Quelle: Gettyimages.ru © Omar Havana / StringerSymbolbild

Anfang März ist Schweden offiziell das 32. Mitglied der NATO geworden. Wie das Allied Command Transformation (ACT), das für die strategische Entwicklung verantwortliche Kommando, auf X mitteilte, wird das skandinavische Land bis Ende April militärisch ins Bündnis eingegliedert:

“Der Beitritt Schwedens zur NATO erhöht die transatlantische Sicherheit, verbessert die Fähigkeit der Alliierten, die Verbündeten im Baltikum zu verstärken, stärkt aber auch die Verteidigungsposition im Hohen Norden. Die formelle militärische Integration von Schweden in die NATO wird Ende April abgeschlossen sein.”

Der schwedische Außenminister Tobias Billström teilte den Beitrag auf seinem X-Konto.

Finnland und Schweden beantragten im Mai 2022 den Beitritt zur NATO, nachdem Russland eine militärische Spezialoperation in der Ukraine begonnen hatte. Finnland wurde am 4. April 2023 das 31. NATO-Mitglied. Was den Antrag Schwedens betrifft, so haben die Türkei und Ungarn ihm lange Zeit nicht zugestimmt. Am 7. März dieses Jahres trat das Land dem Bündnis offiziell bei.

Schweden will keine dauerhaften NATO-Stützpunkte auf seinem Gebiet

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In den vergangenen Jahren hat Moskau wiederholt seine Besorgnis über den Aufbau von NATO-Streitkräften in Europa zum Ausdruck gebracht. Brüssel weist seinerseits auf die Notwendigkeit hin, “die russische Aggression einzudämmen”. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte jedoch wiederholt betont, dass sein Land nicht die Absicht habe, NATO-Staaten anzugreifen. Westlichen Politikern warf er zugleich vor, die Bevölkerung in ihren Ländern regelmäßig mit einer imaginären Bedrohung durch Russland einzuschüchtern, um die Menschen von innenpolitischen Problemen abzulenken.

Laut Putin kommen die westlichen Staaten zu der Einsicht, dass es unmöglich sei, Russland im Konflikt mit der Ukraine eine strategische Niederlage zuzufügen. Daher würde der Westen richtig handeln, wenn er über seine weitere Politik nachdenkt, so der russische Staatschef. Moskau sei laut Putin zum Dialog bereit.

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