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Tucker Carlson: Warum sind wir im Krieg mit Russland?

Französische Medien und das Wunschdenken über die Wagner-Meuterei

Analyse Französische Medien und das Wunschdenken über die Wagner-Meuterei

Hey, hier ist Tucker Carlson. Sie haben sich vielleicht in letzter Zeit gefragt, warum genau wir uns im Krieg mit Russland befinden, während die Welt näher an die nukleare Vernichtung rutscht als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Es scheint, als gäbe es einen ziemlich bedeutenden Nachteil bei dieser speziellen außenpolitischen Entscheidung, beginnend mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, was möglicherweise mit unserem Aussterben endet. Also gibt es einen guten Grund, warum wir das tun? So viele unschuldige, junge Menschen wurden getötet, so viele Hunderte von Milliarden Dollar wurden verschwendet, einige davon aus der US-Staatskasse. Also was ist der Sinn? Tun wir das wirklich nur, damit die Biden-Familie ihre Schulden zurückzahlen kann? Nämlich an die Oligarchen, die ihre Strandvilla in Rehoboth finanziert haben.

Wir tun es, damit unsere Regierung weiterhin über ihre illegalen Biolabore in der Ukraine lügen kann, damit schlaffe Verlierer wie Victoria Newland und Antony Blinken das Gefühl haben, dass sie mit ihrem traurig leeren Leben etwas Wichtiges tun. Aber um ehrlich zu sein, muss es einen besseren Grund geben, um diesen sinnlosesten aller Krieg zu führen? Was ist es?

Nun, zum Glück haben wir eine Antwort: Der Krieg gegen Russland, meine Damen und Herren, der Krieg gegen Putin und für die Ukraine ist in Wirklichkeit ein Krieg für die Demokratie. Sehen Sie sich das Motiv an, das der Präsident Biden so oft genannt hat:

“Wir konzentrieren uns darauf, was wir tun können, um die Bemühungen der Ukraine zu unterstützen, für ihre Demokratie zu kämpfen.” Oder: “Die Demokratie muss sich durchsetzen. Das ukrainische Volk kämpft für seine Demokratie und damit auch für unsere.” Oder: “Es geht darum. die Ukraine zu unterstützen und ihr zu helfen, diesen Kampf für Demokratie und Freiheit zu gewinnen, und natürlich versteht der ukrainische Präsident Selenskij, dass das, was in der Ukraine auf dem Spiel steht, größer ist als nur seine Nation, es ist buchstäblich ein Kampf für Freiheit und Demokratie selbst.”

“Sie [die Ukrainer] zeigen der Welt, wie ein existenzieller Kampf für Demokratie aussieht”, und “Präsident Selenskij und die Ukrainer haben den Lauf der Geschichte zum Besseren verändert, und wir stehen eindeutig an der Seite des ukrainischen Volkes in seinem Kampf, eine souveräne Demokratie zu bleiben.”

Das System Putin wankt – wieder mal: Deutsche Medien über den Aufstand der Wagner-Truppen

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Angeblich ist es aller Welt klar, dass das ukrainische Volk in der Demokratie bleiben will. In den USA ist das eine parteiübergreifende Überzeugung, dass sich die Demokratie dort durchsetzen muss. Wir haben gerade gehört, wie die bekannte Demokratieexpertin Nancy Pelosi es ausdrückt, dass nämlich das ukrainische Volk nicht nur für seine Demokratie kämpft, sondern auch für unsere. Das ist richtig, auch für unsere! Denn ohne ukrainische Demokratie können wir hier auch keine Demokratie haben. Wenn die Ukrainer nicht frei sind, dann müssen wir dafür sorgen, dass sie in Kiew wählen können, damit wir weiterhin auch in Kansas City wählen können. So einfach ist das!

Und dennoch muss ich Ihnen heute Abend leider sagen, dass wir ein Problem haben: Es sieht so aus, als ob die Leute in Kiew nicht mehr wählen können. Und nein, ausnahmsweise ist es nicht Putins Schuld. Nein, die Demokratie in der Ukraine wurde vom weltweit führenden Demokratie-Advokaten höchstpersönlich, nämlich von Feldmarschall Selenskij außer Kraft gesetzt:

“Wenn wir gewinnen”, sagt Selenskij, “dann lassen wir die Leute wählen, sonst wird nicht gewählt … Wir haben hier das Sagen und machen alle Regeln selbst. Deine Aufgabe [liebes Volk] ist es, zu gehorchen oder bestraft zu werden. Das ist unsere Version der ukrainischen Selbstverwaltung. Das Wort ‘Selbst’ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ich selbst, ich Selenskij, die Regierung bin.”

Selenskij ist nicht irgendein Autokrat, der so redet, nein, das ist unser wichtigster Verbündeter im Krieg für Demokratie. Das ist der Typ, der gerade angekündigt hat, dass er die Wahlen im nächsten Jahr abgesagt hat.

US-Medien: In Washington wusste man vorab von Prigoschins Meuterei

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Man muss sich also fragen, was die Biden-Administration davon hält. Wir können Selenskij, diesen Kerl, unmöglich weiter unterstützen, nachdem er das alles gesagt hat. Er hat in einem weniger als 30 Sekunden langen Video-Clip gerade unsere gesamte Begründung für die Unterstützung seiner Seite in diesem Krieg in die Luft gesprengt.

Also können wir ihn nicht weiter unterstützen?

Natürlich können wir das, und wir werden es auch tun!

Hier ist Joe Biden von gestern, der Amerikas unmissverständliche Unterstützung für die Ukraine erneut bekräftigt hat – egal, was in Russland passiert ist:

“Wir, die Vereinigten Staaten, sollten die Verteidigung der Ukraine, ihre Souveränität und ihre territoriale Integrität weiterhin unterstützen.”

Um alles noch einmal zusammenzufassen: Wir führen derzeit einen Krieg für die Demokratie im Namen eines Führers, der gerade beiläufig verkündet hat, dass er glücklich ist, die Demokratie und unsere Demokratie zu beenden, und die Führer der unterstützten Länder haben kein Problem damit, im Gegenteil, sie sind stark dafür, die Demokratie zu beenden.

Sie sind schockiert? Das sollten Sie nicht sein. Aber sie hätten das kommen sehen sollen. Kriege für die Demokratie heben immer die Demokratie zu Hause selbst auf. Deshalb lieben unsere Führer so sehr die Kriege für die Demokratie.

Sogar der tugendhafte Abraham Lincoln suspendierte im Kampf für die Demokratie den Habeas Corpus Act von 1679, und die britische Regierung unter Winston Churchill warf eine ganze Oppositionspartei ins Gefängnis und ließen sie für die Dauer verrotten – in einigen Fällen mitsamt ihren Familien.

In einem Krieg für Demokratie kann man also alles tun. Stellen Sie sich vor, was ein Mann tun würde, der weniger Prinzipien hat. Sagen wir mal, so ein Mann würde die Ukraine regieren, er könnte Kirchen beschlagnahmen, Priester verhaften, jede Kritik an sich selbst verbieten, seine politischen Gegner verschwinden lassen – und das geschieht alles tatsächlich in der Ukraine. Erst letzten Monat warf Selenskij den Journalisten Gonzalo Lira auf unbestimmte Zeit ins Gefängnis, weil er es gewagt hatte, auf wenig schmeichelhafte Weise über die ukrainische Regierung zu schreiben.

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Interessant ist nun, was diesen Fall von anderen derartigen Fällen unterscheidet, die Tatsache nämlich, dass Lira ein US-amerikanischer Staatsbürger ist. Also hätte Joe Biden alles tun müssen, um Gonzalo Lira innerhalb von Stunden freizubekommen. Aber er hat es nicht getan. Er wollte nicht. Er sagte kein Wort darüber. Lira bleibt auch heute Nacht im Gefängnis. Da fragt man sich, was das wahre Motiv ist, wenn normale Menschen Krieg sehen, sehen sie Tod und Zerstörung, Trauer und Leid; aber das ist nicht das, was Demagogen sehen – sie verstehen es anders, sie wissen, dass Krieg vor allem für sie Macht bedeutet.

In Kriegszeiten ist alles, was sie tun, gerechtfertigt. Krieg ist der schwerste aller Notfälle. Stellen Sie sich das einfach als die begehrten Lockdowns mit tausend Überwachungsdrohnen als Zugabe vor.

Sobald der Krieg ausbricht, werden Politiker zu Göttern mit der Macht über Leben und Tod. In einer friedlichen Demokratie muss man stets mit seinen politischen Gegnern in der Öffentlichkeit debattieren, und das ist ermüdend. Aber in einem Krieg für Demokratie kann man sie einfach ins Gefängnis werfen oder hinrichten lassen. Man sieht, dass sich viele in Washington auf diesen Moment freuen, und das mag der Grund sein, warum sie Joe Biden – sogar viele Republikaner – so inbrünstig gegen einen potenziellen Gegner unterstützen – den einzigen Gegner, der sich gegen den Krieg in der Ukraine ausspricht.

Wenn Du den Krieg beenden würdest, würde sich ihre Macht verflüchtigen. Letzte Woche legte ein Whistleblower WhatsApp-Nachrichten von Hunter Biden vor, die beweisen, dass zumindest sein Vater von seinem Einfluss wusste, indem er mit Geschäften im Ausland hausieren ging und wahrscheinlich daran beteiligt war: “Ich sitze hier mit meinem Vater”, schrieb Hunter Biden an seine chinesischen Partner und forderte Geld. Das ist mehr als alles andere, was in den letzten Jahren über die Bidens berichtet wurde. Dies war der sprichwörtliche “rauchende Colt”.

Da steht es in der WhatsApp Nachricht, genau dort, was für einen normalen Präsidenten mehr als ausreichend wäre, um auf jede weitere Kandidatur zu verzichten. Auf Joe Biden und seine Helfer hatte das aber praktisch keine Auswirkungen.

Die meisten Medien ignorierten das völlig oder versuchten, Bidens Beziehung zu seinem Sohn als eine Art moralischen Sieg darzustellen:

“Die wahre Bedeutung der Saga von Hunter Biden”, schrieb Nicholas Kristof von der New York Times, “dreht sich nicht um die Korruption des Präsidenten, sondern darum, wie weit verbreitet das Problem der Sucht ist und wie ein entschlossener Elternteil mit bedingungsloser Liebe manchmal ein Kind zurückholen kann.”

Das hat er tatsächlich in der New York Times geschrieben, und wenn Sie daran zweifeln, sollten Sie wissen, dass diese Ansicht sogar weit verbreitet ist. Hier ist die Meinung von ABC:

“Die Geschichte von Hunter Biden ist neben dem Skandal auch die Geschichte der Liebe eines Vaters. Joe Biden hat seinen Sohn Hunter nie aufgegeben.”

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Der Whistleblower legt also eine Textnachricht vor, aus der hervorgeht, dass Joe Biden mit seinem Sohn im Raum war, als sein Sohn politischen Einfluss an eine gegnerische Macht, nämlich die chinesische Regierung, verkaufte und Meinung des ABC-Nachrichtensenders dazu ist: Joe Biden ist ein liebender Vater, das muss man hinnehmen oder es lassen.

Wie erklärt man eine solche Reaktion? Nun, das ist die Art und Weise, wie man spricht, wenn man von einer bevorstehenden Präsidentschaftswahl nichts zu befürchten hat – man hat sie schon in der Tasche, man macht sich nicht einmal die Mühe, sich eine Entschuldigung für seinen Kandidaten auszudenken, weil man das nicht braucht. Denn das von ihnen regierte Land hat ja elektronische Wahlmaschinen!

Joe Biden hat 2020 rund 81 Millionen Stimmen bekommen und sie sind sich ziemlich sicher, dass er das wieder schaffen kann. In der Tat weiß man, dass er es wieder kann. Deshalb machen sie sich keine Sorgen. Aber eigentlich sollten die Leute, die Joe Biden kontrollieren – Susan Rice und der Rest – schon ein wenig besorgt sein. Solange Joe Biden morgens aufsteht und sich anzieht, können sie unsere Regierung weiterführen, Pressemitteilungen schreiben, die Politik formulieren. … Aber das Einzige, was diese Leute nicht kontrollieren können, ist das Altern. Joe Biden ist alt, er ist 80, jetzt wird er am Ende der nächsten Amtszeit 85 Jahre alt sein. …

Wenn alte Menschen anfangen zu rutschen, neigen sie dazu, schnell zu rutschen. Und bei Joe Biden hat diesen Abstieg begonnen. Joe Biden schafft es nicht mehr. In ein oder zwei Jahren wird er vollständig verschwunden sein, und das kann nicht mehr vertuscht werden. An diesem Punkt wird die Demokratische Partei mit einem Zerfallsproblem konfrontiert sein.

Wenn Joe Biden nächstes Jahr wiedergewählt wird und dann gezwungen ist, während seiner Amtszeit aufgrund von Behinderung oder Tod aus dem Amt auszuscheiden, dann bedeutet das, dass Kamala Harris Präsidentin der Vereinigten Staaten wird. Und niemand will das, nicht einmal ihr Ehemann. Im wirklichen Leben mag niemand Kamala Harris. Das ist kein Angriff auf sie, denn tatsächlich ist es möglich, Mitleid mit jemandem zu haben, der so allgemein geschmäht wird. Stattdessen ist es eine Beobachtung der unveränderlichen physikalischen Realität, wie etwa auch die Schwerkraft oder Photosynthese: Niemand will, dass Kamala Harris Präsidentin wird, niemand wird davon profitieren, wenn sie Präsidentin wird, also deutet die Logik darauf hin, dass es eine Veränderung geben wird.

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Es muss jemand anderes sein, und wer auch immer diese Person ist, wird kurz vor der Wahl nächstes Jahr ins Rennen einsteigen müssen, nachdem Biden ausgeschieden ist. Wer könnte diese Person sein? Wir wissen es natürlich nicht, das ist alles nur eine Vermutung, aber wir wissen, wer auch immer das sein wird, er muss zwei wesentliche Kriterien erfüllen: Er muss genau so oberflächlich und rücksichtslos sein wie Joe Biden und er muss über die Fähigkeit verfügen sich einzuschmeicheln.

… Es gibt nur einen Mann im modernen Amerika, auf den diese Beschreibung zutrifft: Gavin Newsom, den Gouverneur von Kalifornien, und der ist vielleicht nicht zufällig Joe Bidens neuer engster Freund:

“Ich bin hier, Herr Präsident”, sagte Newsom zu Biden bei einer gemeinsamen Veranstaltung in der vergangenen Woche. “Ich bin hier als stolzer Amerikaner und als stolzer Kalifornier. Ich bin nicht nur fasziniert von Ihrem Glauben und Ihrer Hingabe an dieses Land und die Welt, die wir aufzubauen versuchen, sondern auch von Ihren Ergebnissen, von Ihrem Handeln, von Ihrer Leidenschaft und von Ihrer Fähigkeit, etwas zu schaffen.”

Also: “Ich bin fasziniert von dir, Joe Biden!” Stellen Sie sich vor, Sie würden ein solches Kompliment aussprechen! Würden Sie das schaffen? Würden Sie das über Ihre Lippen bringen?

Nur wenige Menschen können das, aber Gavin Newsom hatte überhaupt kein Problem damit, als diese Worte direkt von seiner gespaltenen Zunge rollten.

Soweit hier nur die besten Ausschnitte, das ganze Twitter-Video mit Tucker Carlsons 7. Episode können Sie übrigens im englischen Originalton über diesen Link ansehen.

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