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USA, Südkorea und Japan starten weitere Militärübung zur Abwehr nordkoreanischer U-Boote

USA, Südkorea und Japan starten weitere Militärübung zur Abwehr nordkoreanischer U-Boote

Quelle: AP © Verteidigungsministerium SüdkoreasDer Flugzeugträger USS Nimitz der US-Marine (mitte) am 4. April 2023 bei der gemeinsamen Übung mit Südkorea und Japan

Die USA, Südkorea und Japan haben im Ostchinesischen Meer mit einer gemeinsamen Militärübung zur U-Boot-Abwehr begonnen. Im Manöver bei der südkoreanischen Insel Jeju wird ein US-Flugzeugträger der Nimitz-Klasse eingesetzt. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium am Montag ankündigte, werde diese Übung zur Verbesserung der maritimen Einsatzfähigkeiten der drei Länder beitragen, damit sie effektiver auf Bedrohungen seitens Nordkorea wie etwa auf U-Boot-gestützte ballistische Raketen reagieren können. Brigadegeneral Kim In-ho, der Kommandeur der an der Übung beteiligten südkoreanischen Einheiten, erklärte in diesem Zusammenhang, dass jede Form der Provokation mit einer überwältigenden und entschlossenen Reaktion neutralisiert würde.

Nordkorea simuliert Atomexplosion und testet atomfähige Unterwasserdrohne

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Neben der USS Nimitz nehmen an der Übung auch mehrere Zerstörer mit Lenkflugkörpern sowie weitere Kampfunterstützungsschiffe teil, die die 11. Flugzeugträgerkampfgruppe der US-Marine ausmachen. Der Kommandeur der Gruppe Konteradmiral Christopher Sweeney gilt gleichzeitig als Leiter des Manövers. Japan und Südkorea stellen ihrerseits jeweils einen Zerstörer und schnelle Kampfunterstützungsschiffe bereit. Ende März war die Flugzeugträgerkampfgruppe um die USS Nimitz im Rahmen einer anderen Übung mit Südkorea eingesetzt worden. Damals ging Sweeney wenig auf die Einzelheiten des Kriegsspiels ein, sagte jedoch, dass die USA und Südkorea jede Aggression auf der koreanischen Halbinsel verhindern würden. Die Partnerschaft unter den Ländern sei so stark wie nie zuvor.

Nordkorea kritisiert diese Übungen wiederholt als Vorbereitungen auf einen Angriff auf das Land. Kommentare zum aktuellen Manöver gab es aus Pjöngjang bisher nicht. Als Reaktion auf die Kriegsspiele, die sich in den vergangenen Monaten häufen, führte Nordkorea mehrere Raketenstarts durch. Vor kurzem erklärte Pjöngjang, auch sein Atomwaffenarsenal ausgebaut zu haben, um die Bedrohung durch seine Gegner einzudämmen.

Chinas Außenministerium erklärte am Montag, dass die ständigen militärischen Übungen der Hauptgrund für die in jüngster Zeit wieder aufflammenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel seien. Peking fordert die USA und ihre Verbündeten auf, den militärischen Druck einzustellen und den Dialog mit Nordkorea fortzusetzen.

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